Liebe und Glück.

In der positiven Psychologie geht es um uns Menschen, die wirklich glücklich sein wollen. Was gehört dazu? Was können wir wie beeinflussen?

Soziologen beschäftigen sich ebenso mit dem Phänomen der ZuFRIEDENheit (Anmerkung: da ich aus der Kommunikationsecke komme, hat mich die Sprachwissenschaft im Studium begleitet und so liebe ich Wörter und schaue mir gerne den Wortstamm an, weshalb ich dieses Wort ganz besonders liebe und den Fokus gerne auf den Frieden – mit sich und seiner Umwelt – lege). Glück bedeutet in diesem Kontext ein zuFRIEDENes Leben.

Das ist es, wonach wir alle streben. Nicht nur das kurze Glücksgefühl, sondern ein dauerhafter Frieden mit uns selbst.

Um das zu erreichen gibt es viele Wege… ja, viele Wege führen nach Rom, noch viele mehr zum Glück. Nämlich so viele, wie es Menschen gibt… Menschen, die sich bewusst dafür entscheiden: glücklich zu sein! Ich kann jeden Tag kleine Schritte gehen, wenn ich das möchte, Hauptsache ich bin auf dem Weg!

Ein wichtiger Punkt auf jeder Glücksskala ist dabei die Liebe.

Mit der Selbstliebe fängt es im Grunde an. Wir wollen leben. Wir wollen lieben. Wir wollen glücklich leben. Wir wollen es uns gut gehen lassen. Wir wollen uns gönnen können! 

So weit so gut.

Wie geht es weiter? Oder wo?

Mein Lieblingsgefühl ist definitiv die Liebe. 

Ich liebe! Also lebe ich!

So war ich als Kind schon immer auf der Suche nach etwas oder jemanden, dem ich meine Liebe schenken konnte. Ich habe es geliebt, zu meiner Oma in ihre Dachgeschosswohnung bei uns im Haus zu gehen und Zeit zu zweit mit ihr zu verbringen! Unbewusst schenkte ich ihr damit schon die Aufmerksamkeit, die sie als Witwe ohne viele Freunde in der Nähe brauchte und sie liebte es natürlich, wenn ein Enkelkind sie besuchte und wir zusammen kochen oder backen konnten… ich werde nie vergessen, wie ich mit ihr meinen (immer noch) Lieblingskuchen backte und mich mit meinen 6 Jahren dabei fühlte, wie eine ganz Grosse! Diese besondere Liebe zu meiner Oma hat mich 9 Lebensjahre begleitet und gestärkt. Meine geliebte Oma damals mit 9, kurz nach ihrem 81. Geburtstag und auch noch an Heiligabend zu verlieren war die erste schmerzvolle Erfahrung, die ich bewusst machte. Aber wie stark die Liebe war und sogar noch ist merke ich immer wieder, wenn ich an sie denke und das Gefühl heute wie damals spüre! 

Und eins habe ich gelernt: Liebe ist ein Geschenk! Wir können es nicht einfordern, aber dankbar annehmen! 

Meine Ohana – das sind die Menschen, die ich liebe und die mich lieben, ist mir unvergleichlich wichtig und ich fühle mich wohl, wenn ich Menschen dieses Gefühl vermitteln kann. 

Liebe ist… 

Kennt ihr diese Abreißkalender noch? Auf denen die Liebe auf so lustig, charmante Weise beschrieben wurde? Die Kommunikation der Liebe hat viele Gesichter… wir müssen – wie immer – nur achtsam sein und bewusst die Augen und Ohren offen halten 🙂 wenn wir unsere Kommunikation und unsere Sprache der Liebe kennen und wir genau wissen, was wie bei unserem Gegenüber ankommt und was wir selbst brauchen: dann wird alles ganz einfach!

… wo ich gehe und stehe sehe ich überall Herzen. Denn ich bin verliebt: ins Leben! Ich weiß, dass ich nicht unendlich viel Zeit hier habe, darum entscheide ich mich jeden Tag aufs neue, die Zeit zu genießen! Liebe sollte dabei nicht zu kurz kommen, denn sie macht mich glücklich!


Was ist dein Lieblingsgefühl?

Wo und wie fühlst du dich zuhause? Was möchtest du jeden Tag erleben und in welchen Momenten deines Lebens bist und warst du am glücklichsten?

Fehlt dir etwas? Dann denk immer daran: Sprechenden Menschen kann geholfen werden 🙂 

Auf das Leben! Auf die Liebe!

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag und eine sonnige neue Woche! 

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