Bist du eigentlich glücklich? Magst du Erndnussmus? Und findest du französische Filme manchmal komisch? Warum haben wir uns überhaupt kennengelernt? Magst du, was du beruflich tust? Was machst du, wenn du schlechte Laune hast? Wovor hast du Angst? Warum?

Solche Fragen sollte man sich gegenseitig meiner Meinung direkt am Anfang einer Freundschaft, Beziehung, Kennlernphase stellen! Denn wenn man sich von Anfang an richtig kennenlernt, gibt’s später weniger zu meckern!

Es wird so viel gemeckert… Deutsche sind nicht nur im Fußball gut, auch die Goldmedaille im Meckern-ohne-Ende hätten wir verdient. Ja, zu recht… es läuft nicht alles rund… was für ein blödes Wetter auch wieder… nein! Quatsch! Meckern bringt doch überhaupt gar nichts… oder doch? Hilft es uns vielleicht, schlechte Laune loszuwerden? Dampf abzulassen? Aber wie hoch ist die Gefahr, die Kunst des Meckerns zu übertreiben und tatsächlich ausufern zu lassen? Wann hören wir eigentlich auf zu meckern und fangen an zu handeln? Wirklich etwas zu verändern? Wirklich Dinge anders – ja vielleicht sogar besser zu machen?

Kritisieren ist oft leichter als optimieren. Denn meckern kann ja jeder. Etwas ändern und zum Guten verändern dagegen kostet Kraft und Mut. Denn man könnte ja scheitern.

Scheitern wir so ungern? Ist die Angst davor so übertrieben groß, dass wir lieber in unserem Mecker-Sumpf stecken bleiben? Oder macht es einfach zu viel Spaß, sich die Zeit damit zu vertreiben, Negativtrends zu finden und sich über eben solche auszulassen?

Ich mach jetzt Schluss damit. Mit dem sinnlosen Meckern möchte ich brechen. Statt dessen möchte ich mich ab und an aufraffen, Dinge, die ich ändern kann, zu ändern! Und zwar zackig! Ich mag Deutschland. Es ist mein Vaterland! Ich wurde hier geboren, bin hier aufgewachsen, habe hier Schule und Uni besucht, habe hier seit dem ich arbeite gerne Steuern bezahlt und bin definitiv gerne Deutsche! Halb versteht sich… ich liebe die Freiheit, die uns der deutsche Pass bietet! Und ja, ich liebe meine Heimat, Norddeutschland – ganz besonders natürlich meine Familie und meine Freunde, die hier leben.

Ich liebe aber auch das Reisen. Das Entdecken. Das Abenteuer. Und wenn ich mich an einem Ort nicht wohlfühle, wechsle ich ihn! Das ist es eben! Wir sind nicht verwurzelt wie hundert Jahre alte Bäume, deren Wurzeln tief in der Erde verwachsen sind.

Wir sind Menschen, mit Herz und Verstand, die zwei Beine zum Laufen haben und sich bewegen können!

Heute ist der Tag, an dem ich entscheide, das Meckern sein zu lassen, wenn mir etwas nicht gefällt und es sofort zu ändern – asap. Nicht Hals über Kopf, aber sobald es nur geht. Ich breche meine Zelte nicht sofort ab, aber weiß doch, dass mein nächstes Jahr viel Neues für mich bereit hält! ?

Und damit dieses Jahr würdig ausklingen darf: hör ich auf mit Meckern 🙂 und gönne mir einen harmonischen Jahreswechsel!

Ich schließe dieses Jahr positiv ab.

Ich schieße dieses Jahr eine Rakete mit meinen Wünschen für das nächste Jahr ins Universum.

Ein wundervoller Jahresabsch(l)uss, wie ich finde ? und Sekt wird es auch geben… ? daher: cheers! Auf’s Glück! Auf’s neue Jahr und auch aufs alte!

Empfohlene Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.