Die Frage aller Fragen… ?

Heute melde ich mich nach einer halben Ewigkeit zurück. Ich habe einige Monate viel Zeit für mich genossen. Das heißt genauer: Mehr Zeit alleine und mehr Zeit zu zweit verbracht als zu arbeiten… diesen Luxus habe ich mir ganz bewusst gegönnt.

Und weil mich schon seit Tagen etwas beschäftigt, stelle ich mir und dir einfach die Frage. Eine meiner Lieblingsfragen:

Warum??

Mein Wunsch ist… dieser Frage auf den Grund zu gehen.

Ich wünsche mir, zu erkennen, zu verstehen, zu wissen, warum…

WAS denn eigentlich. Fragst du dich nun.

Ich möchte wissen, warum wir Dinge tun.

Warum ich Dinge tue.

Warum du Dinge tust.

Mit anderen Worten möchte ich wissen, was unser „persönliches Warum“ ist.

Heute fange ich an, dir etwas über mich zu erzählen, um dich gleichzeitig zu ermutigen, mir etwas über dich zu erzählen.

Ich schmeiße also kurzerhand folgende These in den Raum:

Jede Tat, ob getan oder unterlassen, ist eine. Denn morgens nicht aufzustehen, heißt liegen zu bleiben. Die Schokoladentorte nicht zu essen, heißt zu verzichten. Etwas nicht zu tun, heißt wiederum, Zeit für etwas anderes zu haben.

Wie bewusst gehen wir mit unseren Entscheidungen um? Wie bewusst sind uns unsere Taten? Und entsprechend unsere Nicht-taten? Vor allem bei alltäglichen Kleinigkeiten?

Bin ich mir bewusst über „meine Warum’s?“ Und weiß ich, warum ich etwas tue oder lasse?

Ich lebe und arbeite oft sehr intuitiv. Das heißt: ich plane nicht jeden einzelnen Schritt und ich gebe zu: mich kostet es manchmal Kraft, eine Struktur genau einzuhalten. Ich mag keine 9-5 Arbeit, ich sehne mich nach Freiheit: Was für manche dann chaotisch, unorganisiert, kreativ, mutig und vielleicht strukturlos wirken kann, ist für mich ein ganz normaler Schaffens-Prozess.

Ich liebe Luxus, meine damit aber nicht 5 Sterne Hotels, sondern vor allem Freizeit und Freiheit: Frei zu haben und frei zu sein. Frei bei der Arbeit agieren zu dürfen gehört dazu.

Arbeit ist für jeden etwas anderes, klar… aber jeder von uns kann so viel Gutes dabei tun.

In meinem Fall heißt das ganz aktuell, junge Menschen zu begleiten. Ich coache in einem tollen Projekt geflüchtete Menschen. Das ist für mich eine wundervolle Herausforderung.

Was ich dabei am liebsten vermitteln möchte? Durch Zuhören und regelmäßige Treffen zum Beispiel die Sicherheit, sich auf jemand anderen verlassen zu können.

Warum ich dir das jetzt erzähle? Ganz einfach, ich vertraue auf „mein persönliches Warum“. Ich glaube, dass immer wieder Chancen entstehen und auf uns zu kommen, die wir ergreifen können, um unser Warum (aus)leben zu können.

Ich habe im letzten Jahr viel über mich selbst lernen dürfen. Ich habe viel erlebt, mit Freunden und Wegbegleitern. Und natürlich habe ich Situationen erlebt, in denen ich mich fragte: warum? Auch kritische Warum’s waren dabei: Warum mag mich jemand nicht? Viele warum’s brachten mich dazu, anzunehmen und zu feiern, was ich kann und gelassen zu wissen, was ich nicht kann.

Ganz ehrlich, immer wenn ich das Warum zu ergründen versuchte, lernte ich dabei vor allem eins: wir Menschen sind alle unterschiedlich. Wir sind alle mit besonderen Fähigkeiten und Kenntnissen ausgestattet und haben unsere Grenzen. Warum?

Weil jeder seine eigene Aufgabe hat… weil jeder von uns sein eigenes Glück leben darf… weil wir keine universellen Lösungen finden müssen, sondern individuelle.

Und als Halbkoreanische-deutsche kann ich dir eins sagen: mir war von klein auf bewusst: anders war ich schon immer. Die Andersartigkeit zu feiern war allerdings nicht immer leicht – denn wenn du anders aussiehst als die Norm, dann fällst du auf und das ist manchmal genau das, was ich nicht wollte. ? Vielleicht kennst du das auch?

Warum wollen wir oft das, was wir nicht haben? Vielleicht weil wir das nicht kennen? Dieses Phänomen ist ein wichtiger Teil der Selbstfindung. Teil der Ergründung seines Warum’s.

Erkenntnis der eigenen Fähigkeiten führt zu Dankbarkeit. Dankbarkeit bringt Glücksgefühl. Daher ist das eigene Warum so enorm wichtig auf seinem persönlichen Glücksweg.

Ich kann heute mein Außen und Innen gut in Einklang bringen. Die Banane, „außen gelb und innen weiß“ akzeptieren… ? innere ZuFRIEDENheit ist dabei das A und O.

Heute ist ein guter Tag, um zu fragen warum… ich liebe diese Fragen, die mich dazu bringen, mir bewusst über etwas zu werden.

Warum…

Manchmal, vor allem, wenn wir uns fragen, ob wir etwas tun sollen, hilft es auch uns zu überlegen: Warum nicht? ?

Und damit möchte ich mein heutiges Schreiberle-Comeback schließen und dir eine wunderbare Woche wünschen.

??? Let’s be happy!

Deine Glücksfreundin Kati

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2 Kommentare

  1. Warum haben wir uns schon ein halbes Jahr nicht gesehen?
    Tolle Worte liebe Kati ich Feier dich dafür ?du bist die tollste 50%koreanerin die dich kenne??

    1. Oh eine tolle Frage! Ich kann’s kaum erwarten, dich irgendwo auf der schönen Welt wiederzusehen liebster Peggy Schatz! Danke! Hihi! Du weißt ja, du hast für mich die ansteckendste Lache die ich kenne ❤️ Drück dich ganz doll!!!

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